Heiliger Blasius

Am 3. Februar gedenkt die Kirche des Heiligen Blasius, eines der 14. Nothelfer:

Auf das volkstümliche Wunder der Heilung des Jungen mit der Fischgräte geht seit dem 16. Jahrhundert der Brauch des Blasiussegens zurück, wobei zwei geweihte Kerzen gekreuzt vor den Hals gehalten werden, was bei Halsschmerzen, Ersticken und anderen Halserkrankungen helfen soll.
Das Segenswort lautet im Benediktionale: „Auf die Fürsprache des heiligen Blasius bewahre dich der Herr vor Halskrankheit und allem Bösen“ oder „Der allmächtige Gott schenke dir Gesundheit und Heil; er segne dich auf die Fürsprache des heiligen Blasius durch Christus, unsern Herrn“.
Das Brauchtum, am 3. Februar sich „den Hals segnen“ zu lassen, hat sich über Jahrhunderte gehalten; Februar ist der Monat, dem schon die alten Römer den Namen „Februarius“, „Fiebermonat“ gegeben haben.
Quelle: heiligenlexikon.de

Pfarrer Bernhard Pokorny

In seiner Predigt weist Pfarrer Bernhard Pokorny auf die Wahrheit hinter der Legende hin. Auch wenn die historischen Details nicht geklärt werden können, so vermittelt uns die Legende von der Rettung des Jungen, der eine Fischgräte verschluckt hat, den heiligen Bischof Blasius als einen schnellentschlossen und tatkräfigten Mann. Jede/r von uns kann in eine Situation kommen, in der schnelles Handeln gefordert ist, z.B. bei einem Herzanfall. Dann gilt es wie der Heilige Blasius ein Mann / eine Frau der Tat zu sein.

Damit man in solch einer Notsituation aber nicht nur schnell sondern auch richtig handelt, ist es klug, längstens alle zehn Jahre einen Erste Hilfe Kurs zur Auffrischung zu besuchen.

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